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MSC-Therapie bei Rückenmarksverletzung

Klinische Wirkung intrathekal verabreichter allogener WJ-MSCs bei Erwachsenen mit Rückenmarksverletzung – vorgestellt bei der European Society of Gene & Cell Therapy.

Ein Forscher vergleicht veröffentlichte Studien mit klinischen Daten.

11

Behandelte Patienten

Je 4 Behandlungssitzungen

Okt. 2019 – Jan. 2022

Studienzeitraum

Retrospektive Kohorte

Keine SUEs

Sicherheitsprofil

Keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse

72,7 %

Komplette Querschnittläsionen

8 von 11 Patienten

Die Studie im Überblick

Rückenmarksverletzungen (SCI) sind eine große Herausforderung für das Gesundheitswesen: Sie führen zu dauerhaften oder teilweisen neurologischen Schäden, für die es keine definitive Behandlung gibt. Diese retrospektive Kohortenstudie beschreibt die klinische Wirkung einer intrathekalen Therapie mit mesenchymalen Stammzellen aus der Wharton-Sulze (WJ-MSCs) bei 11 erwachsenen Patienten mit Rückenmarksverletzung.

Der Verlauf wurde 3, 6 und 9 Monate nach der Behandlung mit der ASIA Impairment Scale (AIS) erfasst. Eine Ethikkommission hat die Studie genehmigt; alle Teilnehmenden gaben ihre informierte Einwilligung.

Die Ergebnisse sprechen dafür, dass WJ-MSCs sicher sind, und liefern klinische Hinweise auf ein regeneratives Potenzial: Die somatosensorische und motorische Sensibilität der Patienten verbesserte sich.

Verteilung nach Läsionshöhe

Verteilung der Rückenmarksverletzungen nach anatomischer Höhe in der Kohorte mit 11 Patienten.

Deskriptive Statistik

Demografische Daten der Patienten und zeitliche Abstände der AIS-Erhebungen über die Behandlungssitzungen.

VariableMittelwertMedianSDIQRSpannweite
Alter3433131242
AIS T1 (Monate)18.9159.597.527
AIS T2 (Monate)43.53815.318.545
AIS T3 (Monate)24.52116.923.550
AIS T4 (Monate)36.85019.526.550

Befunde in der Bildgebung

Einteilung der Rückenmarksverletzungen nach den Befunden der Bildgebung.

BefundAnzahlAnteil in %
Ödem19.1%
Myelomalazie/Myelopathie19.1%
Nicht bestimmt981.8%

In-vitro-Ergebnisse

Die WJ-MSCs wurden mit der Explantatmethode gewonnen und bis Passage 7 expandiert. Untersucht wurden die Expression von Zellmarkern, die In-vitro-Differenzierung in die mesodermale Linie sowie die mikrobiologische Sicherheit. Anschließend wurden die WJ-MSCs 72 Stunden in Liquor cerebrospinalis (CSF) kultiviert und auf die Expression der Marker Tubulin β-III, NeuN, Neurofilament-Leichtkette (NfL) und MAP2 untersucht.

Fazit

WJ-MSCs erfüllen die Kriterien der International Society for Cell & Gene Therapy (ISCT). Die Ergebnisse liefern klinische Hinweise auf ein regeneratives Potenzial, erkennbar an einer Verbesserung der somatosensorischen und motorischen Sensibilität bei Patienten mit Rückenmarksverletzung. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse wurden nicht berichtet, was ein günstiges Sicherheitsprofil bestätigt.

Vorgestellt bei der European Society of Gene & Cell Therapy. Die Ergebnisse können individuell unterschiedlich ausfallen. Bitte beachten Sie unseren vollständigen medizinischen Haftungsausschluss.

Kostenlose ErsteinschätzungIstanbul, TürkeiAntwort in 24–48 StundenStammzellen & Exosomen

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