Mesenchymale Stammzellen (MSCs)
Multipotente adulte Stammzellen, die Entzündungsprozesse und Geweberegeneration steuern. Sie werden aus Nabelschnur, Knochenmark oder Fettgewebe gewonnen.

Zellquellen
Auch bekannt als: MSC, Mesenchymale Stromazellen
Was bedeutet Mesenchymale Stammzellen (MSCs)?
Mesenchymale Stammzellen (MSCs) sind multipotente adulte Stromazellen, die sich selbst erneuern und zu Knochen-, Knorpel-, Fett- und Bindegewebe differenzieren können. In der klinischen regenerativen Medizin werden sie vor allem wegen ihrer parakrinen Aktivität geschätzt: Sie geben Wachstumsfaktoren, Zytokine und extrazelluläre Vesikel ab, die die Immunantwort modulieren, chronische Entzündungen verringern und die körpereigene Geweberegeneration anregen. Die bei TurkeyStemcell verwendeten MSCs werden aus der Wharton-Sulze gespendeter Nabelschnüre isoliert, unter GMP-Bedingungen vermehrt und erst nach Prüfung von Sterilität, Viabilität und Karyotyp für die Behandlung freigegeben.
Mesenchymale Stammzellen (MSCs) in der klinischen Praxis
Verwandte Begriffe: Zellquellen
Wharton-Sulze
Das gallertartige Gewebe in der Nabelschnur – die ergiebigste Quelle junger, besonders teilungsfreudiger mesenchymaler Stammzellen.
Autolog oder allogen
Autologe Zellen stammen von der Patientin oder dem Patienten selbst, allogene von einer gesunden Spenderin oder einem gesunden Spender. Bei MSCs ist dafür keine HLA-Übereinstimmung nötig.
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